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Telekommunikation Abkürzungen (von 2004)
 

1TR6 1. Technische Richtlinie Nr. 6
Altes nationales ISDN Protokoll, was heute nicht mehr relevant ist.
Aus diesem Grunde wird dies auch hier nicht weiter
erklärt.
3PTY Abk. für Three Party Service.
Dreierkonferenz. 
ADSL Abk. für Asymmetric DSL
Bei  dieser Bandbreite können bis zu maximal 8 MBit/s empfangen und 768 KBit/s
versendet werden.
Anlagenanschluss ISDN Basisanschluss in Point-to-point-Konfiguration.
An den Anlagenanschluss kann nur
eine TK-Anlage angeschlossen werden.
Endgeräte werden dann direkt an der Telefonanlage angeschlossen.
Das wichtigste Leistungsmerkmal ist die Durchwahl, sie bietet die Möglichkeit,
gezielt eine Nebenstelle auch von
außen anzuwählen.
AOCD
(Tarif-
information A)
Abk. für Advice of Charge, during the call.
Anzeige der Entgeltinformation.
Anzeige während und am Ende der Verbindung.
AOCE
(Tarif-
information B)
Abk. für Advice of Charge,
at the end of the call.
Anzeige der Entgeltinformation nur am Ende der Verbindung.
Basisanschluss ISDN-Anschluss, der zwei Nutzkanäle
(B-Kanäle: B1 und B2) von je 64 KBit/s und
einen Steuerkanal (D-Kanal) mit 16 KBit/s umfasst.
Die beiden Nutzkanäle können
unabhängig voneinander für jeden im ISDN angebotenen Dienst genutzt werden.
Man kann also zur gleichen Zeit z. B. telefonieren und faxen.
BBAE Abk. für BreitBandAnschlussEinheit (Splitter)
Hier werden die Signale aufgeteilt [POTS oder  ISDN] / [DSL]
B-Kanal Nutzkanal im ISDN. 
1 Basisanschluss verfügt über 2 Nutzkanäle mit je 64 KBit/s.
BZT Bundeszentralamt für Zulassungen in der Telekommunikation
(damals ZZF Zentralamt für Zulassungen im Fernmeldewesen) Sitz in Saarbrücken.
CAPI Abk. für Common ISDN Application Programming Interface.
Dies ist die Softwareschnittstelle, die eine Kommunikation zwischen der Kommunikationsanwendung und der ISDN-Karte ermöglicht.
CAPI 1.1   16-Bit Treiber
CAPI 2.0   32-Bit Treiber
CCBS Abk. für Completion of Calls to Busy Subscriber.
Rückruf bei Besetzt.
CFB Abk. für Call Forwarding Busy.
Anrufweiterschaltung bei Besetzt.
CFNR Abk. für Call Forwarding No Reply. 
Anrufweiterschaltung bei Nichtmelden.
CFU Abk. für Call Forwarding Unconditional. Anrufweiterschaltung, ständig.
CLIP  Abk. für Calling Line Identification Presentation.
Anzeige der Rufnummer des Anrufers.
Muss von Endgerät unterstützt werden!
CLIR  Abk. für Calling Line Identification Restriction.
Ständige oder Fallweise Unterdrückung der Übermittlung der Eigenen Rufnummer zum Angerufenen.
COLP Abk. für Connected Line Identification Presentation.
Übermittlung der Rufnummer des Angerufenen zum Anrufer.
COLR Abk. für Connected Line Identification Restriction.
Ständige oder Fallweise Unterdrückung der Übermittlung der Rufnummer des Angerufenen zum Anrufer.
CW
(Anklopfen)
Abk. für Call Waiting.
Information über weitere  Anrufe. 
DIVO Digitale Vermittlungsstelle für den Ortsverkehr
D-Kanal Steuerkanal im ISDN. 
Jeder Basisanschluss und jeder Primärmultiplexanschluss verfügt über einen Steuerkanal, über den der Verbindungsaufbau abgewickelt wird. 
Zusätzlich können über den D-Kanal Wahlinformationen (z. B. Übermittlung der Rufnummer zum Angerufenen) weitergegeben und in begrenztem Umfang Nutzdaten übertragen werden.
DSL Abk. für Digital Subscriber Line zu deutsch digitaler Teilnehmeranschluss.
Bei diesen Anschluss werden die Daten sehr viel schneller über 
das Kupferkabel ausgetauscht, als bei den  ISDN-Anschluss.
Zum Beispiel beim ADSL können bis zu maximal 8 MBit/s empfangen
und 768 KBit/s versendet werden.
Damit ist es möglich Video-Clips sowie
3-D-Animationen Online in Echtzeit ohne ruckeln über das Internet zu empfangen.
Um den ISDN-Anschluss weiter zu benutzen wird ein sogenannter Splitter (BBAE) 
vor den NTBA zwischengeschaltet.
Dies klappt mit der Orckit -Lösung ADSL over ISDN.
DSS1 Abk. für Digital Subscriber Signalling System No. 1, so wird das Signalisierungsprotokoll zwischen dem Endgerät und der ISDN-Vermittlungsstelle bezeichnet.
Hierbei werden Informationen, die für den Verbindungsaufbau und für die
Verbindungssteuerung relevant sind, über den D-Kanal des Basis- oder Primärmultiplexanschlusses übertragen.
Euro-ISDN Harmonisiertes, in Europa standardisiertes ISDN, beruhend auf dem
Signalisierungsprotokoll DSS1, zu dessen Einführung sich Netzbetreiber in über 20 europäischen Staaten verpflichtet haben.
Fax G3  Dies ist eine analog Fax Gruppe.
Übertragungsrate von 9,6 bzw. 14,4 KBit/s.
Fax G4  ISDN Fax Gruppe. Übertragungsrate 64 KBit/s
FeAp Fernsprechapparat (Telefon)
HDSL Abk. für High Rate DSL.  (Symmetrisch)
Mit dieser DSL Bandbreite können bis zu 2048 KBit/s versendet und empfangen werden.
Benötigt aber zwei Leitungen.
HDSL2 Wie HDSL, benötigt dafür nur eine Leitung.
IAE Abk. für ISDN-Anschlusseinheit.
Standardisierte Steckdose (RJ-45), für ISDN-Endgeräte.
ISDN Abk. für Integrated Services Digital Network, übersetzt:
Digitales Netz, das mehrere Dienste zusammenfasst, z. B. Sprache, Text, Daten oder Bilder.
IWV Abk. für Impulswahlverfahren. 
Hört man beim Wählen an den Knackgeräuschen.
Mehrgeräte-
anschluss
Dies ist der Basisanschluss beim ISDN
mit standardmäßig 3 Rufnummern und 2 Nutzkanälen.
Der Anschluss der ISDN-Endgeräte erfolgt
direkt am NTBA oder am ISDN-Internanschluss.
MFV
(Tonwahl)
Abk. für Mehrfrequenzwahlverfahren. 
MSN Abk. für Multiple Subscriber Number. 
Mehrfachrufnummer beim Mehrgeräteanschluss.
MCID
(Fangschaltung)
Abk. für Malicious Call Identification.
Identifizieren böswilliger Anrufer. 
Das Merkmal kann dem Telefonterror ein Ende setzen!
MDSL Abk. für Multirate DSL.

Siehe SDSL!

Nebenstelle (PABX) Bezeichnet man bei Telefonanlagen
den mit der Anlage verbundenen Endgeräteanschluss z. B. Telefon. 
Jede Nebenstelle kann auf die Anlagenleistungen zugreifen und mit anderen Nebenstellen kommunizieren.
NTBA (NT) Abk. für Network Termination Basisanschluss.
NTBBA Abk. für NetzwerkTerminationspunkt BreitBandAngebot.
Dies stellt das DSL-Modem  dar.
Nutzkanal Siehe unter B-Kanal!
POTS Abk. für Plain Old Telephone Service. Wird die analoge Telefonie bezeichnet.
Frequenzbereich von 300 Hz bis 3,4 kHz.
Daraus ergibt sich eine Bandbreite von 3,1 kHz
Primärmultiplex-
anschluss
ISDN-Anschluss für große digitale Telekommunikationsanlagen.
Hier werden 30 Basiskanäle bzw. Nutzkanäle und 1 Steuerkanal  zur Verfügung gestellt mit je 64 KBit/s.
Dieser ISDN-Anschluss eignet sich deswegen für Großfirmen.
RJ-10-Stecker Handapparat- (Telefonhörer) Stecker
RJ-11-Stecker Anschlussstecker für analoge Telefone, Faxgeräte, Modems sowie Anrufbeantworter.
RJ-45-Stecker 8 poliger durchsichtiger geschirmter oder
ungeschirmter Westernstecker, der in die IAE-Dose passt.
Diese Stecker-Norm wird auch für Base T Netzwerkkarten verwendet.
SDSL Abk. für Symmetric DSL.
Mit dieser Bandbreite können bis zu 2048 KBit/s versendet und 
empfangen werden.
S0-Bus Ein (S Null) S0-Bus stellt zwei B-Kanäle und ein D-Kanal zur Verfügung.
Es lassen sich bis zu 12 IAE-Dosen an einen S0-Bus installieren, an denen maximal 8 Endgeräte Anschluss finden.
S0-Schnitstelle International standardisierte Schnittstelle für ISDN-Einrichtungen.
Diese Schnittstelle wird netzseitig von NTBA bereitgestellt.
Steuerkanal Siehe unter D-Kanal!
TAE
(analog)
Abk. für Telekommunikationsanschlusseinheit.
F-Kodierung:  Fernsprechen.
Nur für Telefonapparate.
N-Kodierung:  Nichtfernsprechen. 
Für Zusatzgeräte wie z. B. Faxgeräten, Modems und Anrufbeantwortern.
TAPI Abk. für Telephony Application Programmin Interface.
Die Telefonierschnittstelle von Microsoft, mit Telefunktionen aus Windows 95/98 Anwendungen
z. B. DIALER.EXE (Wählhilfe) heraus steuerbar ist.
TK-Anlage Telekommunikationsanlage bzw. Nebenstellenanlage ist eine interne, nicht-öffentliche Vermittlungseinrichtung.
Der Leistungundumfang und Konfiguration der TK-Anlage hängt von Hersteller 
und Typen ab.
Uk0 Netzseitige ISDN-Schnittstelle von der DIVO oder auch zwischen Splitter und NTBA
VDSL Abk. für Very High Rate DSL.
Mit dieser DSL Bandbreite ist es möglich 52 MBit/s zu empfangen und 2,3 MBit/s
zu versenden.
Dies ist allerdings nur auf Leitungslängen von max. 1500 m zu realisieren.
VKL Verkehrseinschränkungsklasse bzw. Sperrklasse oder als Anschlusssperre bekannt.

VKL1: alle abgehenden Verbindungen außer Notrufe
VKL2: alle abgehenden Verbindungen außer Cityverbindungen und  0190, 0900
             0800-, 01801; 01802; 0191-0194 Rufnummern.
VKL3: Auslandsverbindungen die mit 00 beginnen.
VKL4: Interkontinentalverbindungen die mit 0012-0019, 002, 005-009 beginnen.
VKL5: Private Informationsdienste (PID) 0190 und 0900
VKL6: alle abgehenden Verbindungen und PID 0190 und 0900, Ausnahme von Cityverbindungen und              0800, 01801; 01802: 0191-0194- Rufnummern. 
VKL7: Auslandsverbindungen sowie PID 0190 und 0900 Rufnummern.
VKL8: Interkontinentalverbindungen sowie PID 0190 und 0900 Rufnummern.

Stand: 3. Mai 2004