| 1TR6 |
1. Technische Richtlinie Nr.
6
Altes nationales ISDN
Protokoll, was heute nicht mehr relevant ist.
Aus diesem Grunde wird dies auch
hier nicht weiter
erklärt. |
| 3PTY |
Abk. für Three Party
Service.
Dreierkonferenz. |
| ADSL |
Abk. für Asymmetric DSL
Bei dieser Bandbreite können
bis zu maximal 8 MBit/s empfangen und 768 KBit/s
versendet werden. |
| Anlagenanschluss |
ISDN Basisanschluss in Point-to-point-Konfiguration.
An den Anlagenanschluss kann nur
eine TK-Anlage angeschlossen
werden.
Endgeräte werden dann direkt an
der Telefonanlage angeschlossen.
Das wichtigste Leistungsmerkmal
ist die Durchwahl, sie bietet die Möglichkeit,
gezielt eine Nebenstelle auch
von
außen anzuwählen. |
AOCD
(Tarif-
information A) |
Abk. für Advice of Charge,
during the call.
Anzeige der Entgeltinformation.
Anzeige während und am Ende der
Verbindung. |
AOCE
(Tarif-
information B) |
Abk. für Advice of Charge,
at the end of the call.
Anzeige der Entgeltinformation nur am Ende der Verbindung.
|
| Basisanschluss |
ISDN-Anschluss, der zwei
Nutzkanäle
(B-Kanäle: B1 und B2) von je 64
KBit/s und
einen Steuerkanal (D-Kanal) mit
16 KBit/s umfasst.
Die beiden Nutzkanäle können
unabhängig voneinander für
jeden im ISDN angebotenen Dienst genutzt werden.
Man kann also zur gleichen Zeit
z. B. telefonieren und faxen. |
| BBAE |
Abk. für BreitBandAnschlussEinheit
(Splitter)
Hier werden die Signale aufgeteilt [POTS oder ISDN] / [DSL] |
| B-Kanal |
Nutzkanal im ISDN.
1 Basisanschluss verfügt über
2 Nutzkanäle mit je 64 KBit/s. |
| BZT |
Bundeszentralamt
für Zulassungen in der Telekommunikation
(damals ZZF Zentralamt für Zulassungen im Fernmeldewesen)
Sitz in Saarbrücken. |
| CAPI |
Abk. für Common ISDN Application
Programming Interface.
Dies ist die
Softwareschnittstelle, die eine Kommunikation zwischen
der Kommunikationsanwendung und der ISDN-Karte ermöglicht.
CAPI 1.1 16-Bit
Treiber
CAPI 2.0 32-Bit
Treiber |
| CCBS |
Abk. für Completion of
Calls to Busy Subscriber.
Rückruf bei Besetzt. |
| CFB |
Abk. für Call Forwarding
Busy.
Anrufweiterschaltung bei Besetzt. |
| CFNR |
Abk. für Call Forwarding
No
Reply.
Anrufweiterschaltung bei
Nichtmelden. |
| CFU |
Abk. für Call Forwarding
Unconditional. Anrufweiterschaltung, ständig. |
| CLIP |
Abk. für Calling Line
Identification Presentation.
Anzeige der Rufnummer des
Anrufers.
Muss von Endgerät unterstützt
werden! |
| CLIR |
Abk. für Calling Line
Identification Restriction.
Ständige oder Fallweise Unterdrückung der Übermittlung der
Eigenen Rufnummer zum Angerufenen. |
| COLP |
Abk. für Connected Line
Identification Presentation.
Übermittlung der Rufnummer des
Angerufenen zum Anrufer. |
| COLR |
Abk. für Connected Line
Identification Restriction.
Ständige oder Fallweise Unterdrückung der Übermittlung der
Rufnummer des Angerufenen zum Anrufer. |
CW
(Anklopfen) |
Abk. für Call Waiting.
Information über weitere Anrufe. |
| DIVO
|
Digitale Vermittlungsstelle
für den Ortsverkehr |
| D-Kanal |
Steuerkanal im ISDN.
Jeder Basisanschluss und jeder
Primärmultiplexanschluss verfügt über einen
Steuerkanal, über den der Verbindungsaufbau abgewickelt
wird.
Zusätzlich können über den D-Kanal
Wahlinformationen (z. B. Übermittlung der Rufnummer zum
Angerufenen) weitergegeben und in begrenztem Umfang
Nutzdaten übertragen werden. |
| DSL |
Abk. für Digital Subscriber
Line zu deutsch digitaler Teilnehmeranschluss.
Bei diesen Anschluss werden die Daten sehr viel schneller über
das Kupferkabel ausgetauscht, als bei den ISDN-Anschluss.
Zum Beispiel beim ADSL können bis zu maximal 8 MBit/s
empfangen
und 768 KBit/s versendet werden.
Damit ist es möglich Video-Clips
sowie
3-D-Animationen Online in
Echtzeit ohne ruckeln über das Internet zu empfangen.
Um den ISDN-Anschluss weiter zu benutzen wird ein sogenannter Splitter (BBAE)
vor den NTBA zwischengeschaltet.
Dies klappt mit der Orckit -Lösung ADSL over ISDN. |
| DSS1 |
Abk. für Digital Subscriber
Signalling System No. 1, so wird das Signalisierungsprotokoll
zwischen dem Endgerät und der ISDN-Vermittlungsstelle
bezeichnet.
Hierbei werden Informationen,
die für den Verbindungsaufbau und für die
Verbindungssteuerung relevant
sind, über den D-Kanal des Basis- oder Primärmultiplexanschlusses
übertragen. |
| Euro-ISDN |
Harmonisiertes, in Europa
standardisiertes ISDN, beruhend auf dem
Signalisierungsprotokoll DSS1,
zu dessen Einführung sich Netzbetreiber in über 20
europäischen Staaten verpflichtet haben. |
| Fax G3 |
Dies ist eine analog Fax
Gruppe.
Übertragungsrate von 9,6 bzw.
14,4 KBit/s. |
| Fax G4 |
ISDN Fax Gruppe. Übertragungsrate
64 KBit/s |
| FeAp |
Fernsprechapparat (Telefon) |
| HDSL |
Abk. für High Rate DSL.
(Symmetrisch)
Mit dieser DSL Bandbreite können
bis zu 2048 KBit/s versendet und empfangen werden.
Benötigt aber zwei Leitungen. |
| HDSL2 |
Wie HDSL, benötigt dafür
nur eine Leitung. |
| IAE |
Abk. für ISDN-Anschlusseinheit.
Standardisierte Steckdose (RJ-45),
für ISDN-Endgeräte. |
| ISDN |
Abk.
für Integrated Services Digital Network, übersetzt:
Digitales
Netz, das mehrere Dienste zusammenfasst, z. B. Sprache,
Text, Daten oder Bilder. |
| IWV |
Abk. für
Impulswahlverfahren.
Hört man beim Wählen an den
Knackgeräuschen. |
Mehrgeräte-
anschluss |
Dies ist der Basisanschluss
beim ISDN
mit standardmäßig 3 Rufnummern
und 2 Nutzkanälen.
Der Anschluss der ISDN-Endgeräte
erfolgt
direkt am NTBA oder am ISDN-Internanschluss. |
MFV
(Tonwahl) |
Abk. für
Mehrfrequenzwahlverfahren. |
| MSN |
Abk. für Multiple Subscriber
Number.
Mehrfachrufnummer beim Mehrgeräteanschluss. |
MCID
(Fangschaltung) |
Abk. für Malicious Call
Identification.
Identifizieren böswilliger
Anrufer.
Das Merkmal kann dem Telefonterror ein Ende setzen! |
| MDSL |
Abk. für Multirate DSL.
Siehe SDSL!
|
| Nebenstelle (PABX) |
Bezeichnet man bei
Telefonanlagen
den mit der Anlage verbundenen
Endgeräteanschluss z. B. Telefon.
Jede Nebenstelle kann auf die
Anlagenleistungen zugreifen und mit anderen Nebenstellen
kommunizieren. |
| NTBA (NT) |
Abk. für Network Termination
Basisanschluss. |
| NTBBA |
Abk. für NetzwerkTerminationspunkt
BreitBandAngebot.
Dies stellt das DSL-Modem dar. |
| Nutzkanal |
Siehe unter B-Kanal! |
| POTS |
Abk. für Plain Old
Telephone Service. Wird die analoge Telefonie bezeichnet.
Frequenzbereich von 300 Hz bis 3,4 kHz.
Daraus ergibt sich eine Bandbreite von 3,1 kHz |
Primärmultiplex-
anschluss |
ISDN-Anschluss für große
digitale Telekommunikationsanlagen.
Hier werden 30 Basiskanäle bzw.
Nutzkanäle und 1 Steuerkanal zur Verfügung
gestellt mit je 64 KBit/s.
Dieser ISDN-Anschluss eignet
sich deswegen für Großfirmen. |
| RJ-10-Stecker |
Handapparat- (Telefonhörer)
Stecker |
| RJ-11-Stecker |
Anschlussstecker für analoge
Telefone, Faxgeräte, Modems sowie Anrufbeantworter. |
| RJ-45-Stecker |
8 poliger durchsichtiger
geschirmter oder
ungeschirmter Westernstecker,
der in die IAE-Dose passt.
Diese Stecker-Norm wird auch für
Base T Netzwerkkarten verwendet. |
| SDSL |
Abk. für Symmetric DSL.
Mit dieser Bandbreite können
bis zu 2048 KBit/s versendet und
empfangen werden. |
| S0-Bus |
Ein (S Null) S0-Bus
stellt zwei B-Kanäle und ein D-Kanal zur Verfügung.
Es lassen sich bis zu 12 IAE-Dosen
an einen S0-Bus installieren, an
denen maximal 8 Endgeräte Anschluss finden. |
| S0-Schnitstelle |
International
standardisierte Schnittstelle für ISDN-Einrichtungen.
Diese Schnittstelle wird
netzseitig von NTBA bereitgestellt. |
| Steuerkanal |
Siehe unter D-Kanal! |
TAE
(analog) |
Abk. für Telekommunikationsanschlusseinheit.
F-Kodierung: Fernsprechen.
Nur für Telefonapparate.
N-Kodierung: Nichtfernsprechen.
Für Zusatzgeräte wie z. B.
Faxgeräten, Modems und Anrufbeantwortern. |
| TAPI |
Abk. für Telephony Application
Programmin Interface.
Die Telefonierschnittstelle von
Microsoft, mit Telefunktionen aus Windows 95/98
Anwendungen
z. B. DIALER.EXE (Wählhilfe) heraus
steuerbar ist. |
| TK-Anlage |
Telekommunikationsanlage bzw.
Nebenstellenanlage ist eine interne, nicht-öffentliche
Vermittlungseinrichtung.
Der Leistungundumfang und Konfiguration
der TK-Anlage hängt von Hersteller
und Typen ab. |
| Uk0 |
Netzseitige ISDN-Schnittstelle
von der DIVO oder auch
zwischen Splitter und NTBA |
| VDSL |
Abk. für Very High Rate DSL.
Mit dieser DSL Bandbreite ist es
möglich 52 MBit/s zu empfangen und
2,3 MBit/s
zu versenden.
Dies ist allerdings nur auf Leitungslängen von max.
1500 m zu realisieren. |
| VKL |
Verkehrseinschränkungsklasse
bzw. Sperrklasse oder als Anschlusssperre bekannt.
VKL1: alle abgehenden Verbindungen außer Notrufe
VKL2: alle abgehenden Verbindungen außer Cityverbindungen und
0190, 0900
0800-, 01801; 01802; 0191-0194 Rufnummern.
VKL3: Auslandsverbindungen die mit 00 beginnen.
VKL4: Interkontinentalverbindungen die mit 0012-0019, 002, 005-009
beginnen.
VKL5: Private Informationsdienste (PID) 0190 und 0900
VKL6: alle abgehenden Verbindungen und PID 0190 und 0900,
Ausnahme von Cityverbindungen und
0800, 01801; 01802: 0191-0194- Rufnummern.
VKL7: Auslandsverbindungen sowie PID 0190 und 0900 Rufnummern.
VKL8: Interkontinentalverbindungen sowie PID 0190 und 0900 Rufnummern.
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